Geschichtlicher Hintergrund
Die Erfindung des Wiener Orgel- und Klaviermachers Cyrill Demian wurde
1829 unter dem Namen "Accordion" zum Patent angemeldet.
Das Prinzip der Tonerzeugung bei den Harmonika-Instrumenten, nämlich
das der so genannten durchschlagenden bzw. frei schwingenden Tonzunge,
reicht nach heutigem Kenntnisstand in die Zeit um 2700 v. Chr. zurück,
zu der auf dem Gebiet des alten China ein Instrument entstanden ist,
das den Namen "Sheng" trug. Bereits hier fand das Prinzip der frei
schwingenden Zunge bei der Tonerzeugung Anwendung. Die tonerzeugenden
Zungen waren beim Sheng in Bambuspfeifen eingeschnitten, die in einer
Körbisschale steckten. Durch ein Mundstück blies der Spieler Luft in
die Kürbisschale und brachte so die Zungen in den Bambuspfeifen zum
Schwingen.
Es gibt verschiedene Akkordeon-Modelle:
1. Piano-Akkordeon, mit Klaviertastatur auf der Melodieseite (M1)
2. Knopf-Akkordeon, mit Knöpfen auf der Melodieseite (M1)
3. Standardbass (M2), mit Bass- /Begleitsystem links
4. Converter-Akkordeon, mit zusätzlich umschaltbarem Einzeltonsystem (M3) auf
der linken Seite
Alle diese Modell-Typen werden an der MKS unterrichtet.
Nach 1 Jahr Unterricht Duo-, Trio-, Ensemblespiel möglich. Das
Instrument ist gut zu transportieren (Schule oder Lager) und für
Liederbegleitung und Solospiel vielseitig einsetzbar.
Das Instrument ist gut im Wohnraum aufzubewahren.
Mindestalter Ab ca. 6 Jahren
Voraussetzungen Keine, ausser, dem Alter entsprechende Körpergrösse.
Tägliche Übezeit 20 bis 30 Minuten. Überwachung des
Anfangsunterrichts durch die Eltern kann hilfreich sein.
Instrumentenpreise Ab ca. Fr. 1500.– (Kinderinstrument)
ca. Fr. 4300.–
(Standardbass für Erwachsene)
ca. Fr. 5800.– (Converter-Instrument für Erwachsene,
inkl.
M3)
Mietpreis pro Monat ca. Fr. 40.–; je nach Mietvertrag Anrechnung bei Kauf.
Zubehör/Notenmaterial ca. Fr. 50.– bis Fr. 100.–/Jahr
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