Geschichtlicher Hintergrund
Die ersten elektrischen Gitarren wurden in den 20-er Jahren
gebaut und waren technisch noch zu unausgereift, um musikalisch zu Überzeugen. Erst in den 30-er Jahren wurde die elektromagnetische
Tonabnahme entwickelt, d.h. die Metallseiten verändern durch ihr
Schwingen das Magnetfeld einer Spule und somit auch deren elektrische
Eigenschaften. Das resultierende Signal lässt sich dann verstärken und
verfremden. Der Siegeszug der E-Gitarre begann Ende der 40-er Jahre,
als Leo Fender anstatt des Hohlraumklangkörpers einen soliden
Holzkörper benutzte. Dieser verhinderte ungewollte Vibrationen, und dem
Erfolg der E-Gitarre stand nichts mehr im Weg.
Die E-Gitarre ist ein allen modernen Stilrichtungen anzutreffen: Rock, Pop, Jazz, Metal, Funk, Folk etc.
Für kleine Einsteiger gibt es wie bei der klassischen Gitarre
auch kleinere E-Gitarren. Das Volumen am Verstärker kann eingestellt
werden, also kann auch sehr leise geübt werden. Zudem haben die meisten
Verstärker einen Kopfhöreranschluss. Bandproben mit Schlagzeug finden
am besten in einem isolierten Raum oder im Keller statt. Empfehlenswert
für Transport und Aufbewahrung ist ein Etui (GigBag) mit
Rucksacktragriemen. Ein Koffer ist auch okay, aber umständlicher.
Luftfeuchtigkeit und hohe Temperaturunterschiede sind auch für die
E-Gitarre schädlich.
Nach einem Jahr Einzellektionen ist Bandunterricht möglich. Des
weiteren werden die Kinder und Jugendlichen motiviert, eigene Bands zu
gründen, wobei auch die Möglichkeit besteht, dass diese durch den
Lehrer gecoacht werden.
Mindestalter 9 Jahre
Voraussetzungen Gute Motorik und Koordination (Unabhängigkeit der linken und rechten Hand).
Tägliche Übezeit 15 bis 30 Minuten. Überwachung des Anfangsunterrichts durch die Eltern ist erwünscht.
Instrumentenpreis Einsteigerset z.B. von Yamaha Fr. 440.–
(E-Gitarre, Verstärker, Kabel, Stimmgerät, etc.)
Mietpreis pro Monat ca. Fr. 70.– für E-Gitarre und Verstärker
Zubehör/Notenmaterial ca. Fr. 80.–/Jahr
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