Geschichtlicher Hintergrund
Der Kontrabass ist das grösste und das am tiefsten klingende
Streichinstrument. Daher auch der Name "Bassgeige". Das Instrument ist
etwa 1,8 Meter hoch und hat in der Regel vier Saiten, die im
Quartabstand gestimmt sind. Gelegentlich trifft man auf Kontrabässe mit
fünf Saiten, und im 18. und 19. Jh. waren in Osteuropa auch dreisaitige
Kontrabässe im Gebrauch. Im 18. Jahrhundert wurde der Kontrabass ins
Orchester aufgenommen; anfangs wurde schlicht die Cellostimme
oktaviert. Seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wird der
Kontrabass aber als eigenständige Stimme im Orchester geführt. Für den
Kontrabass wurden auch mehrere solistische Werke geschrieben: u.a. gibt
es Kontrabasskonzerte von Karl Ditters von Dittersdorf, Carl Stamitz,
Domenico Dragonetti und Sergej Kussewizkij. Eines der berühmtesten
klassischen Kammermusikwerke mit Kontrabassbesetzung ist das
"Forellenquintett" von Franz Schubert. Ob Jazz, Volksmusik oder
Klassik: Dem Kontrabass füllt stets die verantwortungsvolle Aufgabe zu,
das Fundament für Harmonie und Rhythmus zu legen.
Der Kontrabass wird mit einem Stachel auf den Boden gestellt und im
Stehen (oder auf einem Sitzhocker) gespielt. Der Bogen wird entweder
mit Untergriff oder mit Obergriff (französische Haltung) geführt. Die
Noten für den Kontrabass sind im Bassschlüssel notiert.
Für den frühen Beginn wird der Unterricht auf kindergerechten
Instrumenten erteilt. Wie bei den Violinen, Bratschen und Celli gibt es
auch kleinere Kontrabässe. Der Einzelunterricht ist am Anfang
unerlässlich, doch besteht bald die Möglichkeit, in einem Ensemble
mitzuspielen.
Mindestalter Ab der 2. Klasse
Voraussetzungen Freude an tiefen Tönen und Sinn für Rhythmus, Geduld und Ausdauer.
Tägliche Übezeit ca. 20 Minuten. Bei sehr frühem Beginn ist die Mithilfe der Eltern beim Üben erforderlich.
Instrumentenpreis Schülerinstrumente ab Fr. 4500.–
Mietpreis pro Monat Ab ca. Fr. 40.– bis Fr. 80.–
Zubehör/Notenmaterial ca. Fr. 50.– bis Fr. 100.–/Semester für Saiten und Noten.
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