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Oboe


Geschichtlicher Hintergrund

Die Vorfahren der Oboe gehen bis ins Altertum zurück, wo Hirten auf einfachen schalmeiartigen Instrumenten mit Doppelrohrblatt spielten. Die Oboe wurde im 17. Jh. aus Schalmei und Diskant-Pommer entwickelt und eroberte schnell einen festen Platz im Musikleben. Es gab ganze Oboenorchester mit unterschiedlich grossen Instrumenten. Aus der Barock-Oboe mit 2 Klappen entwickelte im 19. Jh. J.Triebert die moderne Oboe mit voller Klappenmechanik. Ihr Klang und Spielweise machen sie zu einem idealen Instrument vor allem in der Klassischen Musik, aber auch in der modernen Unterhaltungs- und Filmmusik, sowie im Symphonischen Blasorchester ist sie nicht wegzudenken.

Neben der üblichen Oboe in C wird auch noch die Oboe d'amore in A und das Englischhorn in F verwendet. Ganz selten ist das tiefe Heckelphon und die kleine Musette in Es zu finden. Der Unterricht wird grundsätzlich auf der normalen Oboe erteilt; auf Wunsch und je nach Alter und Niveau des Schülers ist auch ein Unterricht auf dem Englischhorn möglich.

Der Oboenton ist leicht durchdringend. In der Regel stellt das beim Üben in Mietwohnungen kein grosses Problem dar.


Mindestalter  Der Beginn ist normalerweise mit 7 Jahren möglich, je nach körperlicher Entwicklung mit einer Kinderoboe oder bereits mit einer «normalen» Oboe. Mit einer so genannten «Tigeroboe» ist auch ein Beginn vor dem Erreichen des 7. Lebensjahres denkbar.
   
Voraussetzungen  Die Hände sollten nicht allzu klein sein. Das Instrument braucht einigen Blasdruck, eine normale Konstitution ist aber ausreichend. Zahnspangen können vorübergehend Probleme bereiten. Vorkenntnisse z.B. auf der Blockflöte sind von Vorteil, aber nicht Voraussetzung. Eine solide Musikalische Grundschulung ist sehr zu empfehlen.
   
Tägliche Übezeit  Zu Beginn ca. 15, später 20 bis 40 Minuten. Tägliches kurzes Üben ist effizienter als einmal in der Woche 2 Stunden. Begleitung des Unterrichts und des Übens durch die Eltern ist wünschenswert aber nicht Voraussetzung.

Orchesterschule  Neben bem Einzelunterricht als EU+ (Einzelunterricht + ca. 1mal pro Monat Ensemble-Unterricht) kommt nach ca. 1 bis 2 Jahren das Bläser-Ensemble 1 (Novellino) dazu. Weitere Stufen sind das Bläser-Ensemble 2 (Novello), das Jugendorchester und die Big-Band. Die Orchesterschule – ein Kulturengagement der Schaffhauser Kantonalbank – ist für MKS-Schüler gratis.

Instrumentenpreis  Schüler-Oboen ab ca. Fr. 3500.–  im Fachhandel. Beim Kauf, insbesondere von einem gebrauchten Instrument, sollte der Lehrer begezogen werden.

Mietpreis pro Monat  ca. Fr. 40.– bis Fr. 50.–; beim späteren Kauf wird die Miete ganz oder teilweise angerechnet. Für den Anfang ist eine Miete unbedingt vorzuziehen.

Zubehör/Notenmaterial  Das Instrument braucht wenig Pflege und wenig Zubehör. Das Mundstück muss gelegentlich ersetzt werden. Für mehr Infos, bitte die Lehrperson kontaktieren. Zubehör und Noten kosten je nach Alter und Niveau des Schülers ca. Fr. 60.– bis Fr. 90.– pro Semester.



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