Geschichtlicher Hintergrund
Die Orgel wurde bereits in der Antike erfunden und galt ursprünglich
als ausgesprochen weltliches Instrument. Erst im späten Mittelalter
fand sie auch Eingang in Kirchen.
Da eine Orgel jeweils speziell für einen bestimmten Raum gebaut wird,
ist die Bandbreite des Instruments vom kleinen transportablen Positiv
bis zur riesigen Konzert- oder Kirchenorgel enorm gross und umfasst
Stilbereiche von mehreren Jahrhunderten.
Entsprechendes gilt auch für die Orgelliteratur, die ein breites
Spektrum der frühesten Musik für Tasteninstrumente bis hin zur
zeitgenössischen Musik, von geistlichen und weltlichen Werken abdeckt.
Auf Grund der Klangerzeugung gehört die Orgel zu den Blasinstrumenten, von der Spielweise her gilt sie als Tasteninstrument.
Mindestalter Erwachsene jeglichen
Alters mit pianistischer Vorbildung. Es ist ratsam, nicht zu früh mit
dem Orgelunterricht zu beginnen. Je nach Vorbildung an anderen
Tasteninstrumenten besteht bereits nach kurzer Zeit die Möglichkeit,
Organistendienste in Kirchen zu Übernehmen (Verdienstmöglichkeit).
Voraussetzungen Spezielle
körperliche Voraussetzungen sind nicht erforderlich, hingegen ist ein
waches Interesse für die Musik verschiedener Stilrichtungen und ihren
geistigen Hintergrund wünschenswert. Geduld und Ausdauer sind
unverzichtbare Voraussetzungen. Es ist von Vorteil, vor Beginn des
Orgelunterrichts bereits einige Jahre Klavierunterricht zu nehmen.
Übezeit Mehrmals wöchentlich in
der Kirche; Spielmöglichkeiten sind auf Anfrage in vielen Kirchen der
Region möglich. Ein Teil der Übzeit kann am Klavier absolviert werden.
Instrumentenpreis Durch Üben in der Kirche fallen keine Kosten für ein eigenes Instrument an.
Mietpreis pro Monat keine
Zubehör/Notenmaterial ca. Fr. 50.– bis Fr. 100.–/Semester für Notenmaterial und Musikalien.
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