Geschichtlicher Hintergrund
Das Violoncello, abgekürzt Cello, ist ein Streichinstrument wie die
Geige, die Bratsche oder der Kontrabass. Die ersten Celli wurden im 16.
Jahrhundert in Italien gebaut. In der klassischen Musik hat das Cello
die Aufgabe, für die Musik das "Fundament" zu sein. Es kann aber auch
solo spielen und verzaubert mit dem warmen, dunklen Klang.
Mit dem Cello kann man die Töne selber gestalten und Gefühle
ausdrücken. Man kann auch Tierstimmen nachahmen, oder Geschichten
erfinden und die Geräusche selber dazu spielen. Im Unterricht lernt man
Noten lesen und Musikstücke von Komponisten spielen. Mit etwas
Grundwissen gibt es die Möglichkeit, im Celloensemble oder im
Streichorchester mit anderen Schülern zusammen zu spielen.
Celli gibt es in verschiedenen Grössen, die Angaben sind 1/4, 1/2, 3/4,
4/4. Die Grösse des Instruments ist von der Körpergrösse des Kindes
abhängig. Die Celli können in allen Grössen gemietet werden, im
Musikhaus oder beim Geigenbauer.
Das Cello mit seinem tiefen und warmen Klang ist angenehm zum Zuhören.
Es hat immer noch eine Grösse die erlaubt, es überall hin mitzunehmen.
Da es aus dünnem Holz gearbeitet ist, ist es leicht, und auch jüngere
Kinder können es problemlos mit sich herumtragen.
Mindestalter Ab ca. 8
Jahren. Möchte ein Kind früher anfangen, ist es sinnvoll, wenn die
Eltern regelmässig beim Üben helfen können.
Voraussetzungen
Freude, Töne selber gestalten und modellieren zu können. Kräftige Hände
sind von Vorteil, vor allem, wenn vor dem 8. Lebensjahr begonnen wird.
Tägliche Übezeit ca. 20 Minuten, 5 mal pro Woche. Sorgfältiges Üben ist am Anfang wichtiger, als die reine Zeitdauer.
Instrumentenpreis 4/4
Instrumente ab ca. Fr. 4500.–. Kindercelli mietet man besser.
Streichinstrumente sind im Gegensatz zu anderen Instrumenten
wertbeständig.
Mietpreis pro Monat Ab ca. Fr. 45.–
Zubehör/Notenmaterial ca. Fr. 50.–/Semester für Saiten und Noten.
|